Grafing Bahnhof bei München

Die Stadt Grafing befindet sich im Landkreis Ebersberg und weist eine Einwohnerzahl von ca. 12.500 auf. Der Haltepunkt “Grafing Bahnhof” liegt an der S-Bahnlinie von Ebersberg in Richtung München und ist Regionalzughalt der Bahnlinie Rosenheim bzw. Wasserburg – München. Die Fahrzeit von Grafing/Bahnhof nach München – Ostbahnhof beträgt 28 Minuten (S-Bahn) bzw. 15 Minuten (Regionalzug).

Im Bereich des Haltepunkts “Grafing Bahnhof” befinden sich mehrere P+R Anlagen mit einer Gesamtkapazität von ca. 485 Stellplätzen. Sie sind gegen 7.00 Uhr bereits ausgelastet.

Die provisorischen Anlagen sollen baldmöglichst durch einen ebenerdigen P+R Platz westlich der Bahnlinie ersetzt werden bzw. zu einem regulären P+R Platz umgebaut werden, der die Förderrichtlinien erfüllt. Dabei wird die Stellplatzzahl dem stark gestiegenen Bedarf angepasst werden.

In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Ansätze, das P+R Angebot zu optimieren. Diese scheiterten aber u.a. an den hohen Kosten für Betrieb und Unterhalt für das damals geplante Parkhaus. Nun soll der P+R Platz ebenerdig ausgebaut werden.

In den Jahren 1999 bis 2003 war die Gemeinde Grafing mit der Optimierung des Bike+Ride Angebotes am Haltepunkt Grafing Bahnhof bereits an dem Forschungsprojekt MOBINET Mobilität im Ballungsraum München beteiligt.

Projektinhalte

Das Projekt begleitet und unterstützt die zeitnahe Umsetzung der neuen P+R Planungen am Haltepunkt Grafing Bahnhof. Unter anderem wird in Grafing die P+R Entgelterhebung untersucht und - soweit dies verkehrspolitisch sinnvoll und gewünscht ist - umgesetzt. Alle tangierenden Themen wie z.B. Entgelthöhe und Rabattierung, Parkscheinverkauf usw. werden mit bearbeitet.

Quelle: Klaus Immich Dipl-Ing. Architekt BDA Regierungsbaumeister
Johannisplatz 12, 81667 München
Planungsstand: Juli 2006


Leistungen des Arbeitskreises für den Demonstrator Grafing

  • Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens für die Erweiterung der P+R Anlage
  • Vorerst zeitlich befristete Genehmigung einer Entgelterhebung durch den Fördergeber
  • Erarbeitung eines Konzeptes zur Entgelterhebung
  • Wissenschaftliche Begleitforschung zur Entgelterhebung
  • Ausräumen von Hindernissen